Praxistest Troutwerk-Inliner & Einhänger am Forellensee

Das Meer war heute zu weit, also ging es an den heimischen Forellensee, um den geliebten Salmoniden nachzustellen. Gegen 7:00 Uhr waren wir am Wasser und montierten die 15g Inliner. Das Wetter spielte zwar nicht optimal mit, die Köder liefen aber wieder top. Die Tage zuvor war mit viel Wind und Welle das perfekte Wetter für die Troutwerk-Köder. Da verhält es sich so, wie an der Ostseeküste, treffen wir auf einen “Ententeich”, beißen die Fische weniger gut.

Verschiedene Dekore und Gewichtsklassen runden die Palette unserer Troutwerk-Inliner ab.

Aber…….schon die ersten Würfe brachten mehrere gute Fische, Anfasser und im Drill verlorene Fische waren natürlich auch dabei. Die Troutwerk-Forellenblinker sind am Forellensee immer eine Bank. Dabei ist darauf zu achten, dass die großen und schweren Modelle im Kasten bleiben. Wunderbar kombiniert mit einer feinen geflochtenen Schnur lassen sich die Troutwerk-Inliner wunderbar weit hinaus werfen und laufen beim langsamen Einkurbeln sehr verführerisch. Grundsätzlich bietet sich das Inlinerfischen hier, wie auch an der Ossteeküste, an, denn i.d.R. werden gehakte Forellen auch gelandet. Unsere besondere Montage ermöglicht es den Forellen nach dem Biss auch durch intensives Kopfschütteln oder weite Sprünge nicht, den Haken einfach wieder abzuschütteln. Wer hängt, der hängt somit auch und kann gelandet werden. Dass immer wieder mal ein Fisch nicht den Weg in den Kescher findet, gehört dazu. Die Aussteigerquote ist jedoch deutlich minimiert.

So sind sie richtig montiert und warten auf den ersten Flug – lange sollte es nicht dauern, bis ein Fisch hängt.

Wie montiert man einen Troutwerk-Inliner richtig?

Zuallererst muss man wissen, dass der Inliner auf ein Fluorocarbonvorfach gehört. Dieses gilt es zum Beginn ersteinmal mit der Geflochtenen zu verbinden. Am Forellensee empfehlen wir ein Vorfach von rund 0.25-0.30mm Durchmesser. Auf das Vorfach wird nun der Inliner geschoben. Bitte darauf achten, dass der schwerere Teil des Köderkörpers zum Haken zeigt. Im Anschluss dann eine Perle, danach dann den Haken anknoten. Fertig – So einfach, wie die Montage ist auch das Fischen. Der Köder kann entweder einfach in verschiedenen Geschwindigkeiten durchgekurbelt werden oder mit Spinnstops versehen werden. Hier entwickelt der Troutwerk-Inliner sein spezielles Potential: Er sinkt seitlich, in hoher Frequenz um seine Mittelachse drehend, langsam ab. In dieser Phase gibt es häufig Bisse, vor allem in der Ostsee. Ein Wahnsinnsköder für alle Forellen und die Ostseesilberbarren.

Troutwerk-Inliner – in liebevoller Handarbeit gefertigt und immer einen Wurf wert.

Aber der Troutwerk-Inliner entwickelt auch schon beim Wurf ein ordentliches Potential: Selbst bei starkem Gegenwind kann er weit geworfen werden, da er in der Luft nicht ins Trudeln kommt oder sich überschlägt. Im Gegenteil, durch seine besondere Bauart fliegt und fliegt der Troutwerk-Inliner, genau wie der Einhänger, sehr viel weiter als herkömmliche Forellenblinker.

Eine 100%-Fanggarantie geben wir natürlich nicht, aber ganz sicher wird der erste Fisch nicht lange auf sich warten lassen.