DEGA Watjackentest an der Küste!

Heute musste die neue DEGA / JENZI – Watjacke das erste Mal an der Küste unter Beweis stellen das sie genau DORT etwas taugt…

Gegen 8.00 Uhr dort angekommen, präsentierte sich der Morgen von seiner besten Seite, ein schöner Sonnenaufgang begleitete uns bis runter an den Spülsaum.

Also erst mal rein ins Wasser und gucken ob die Fische da sind. Nach etwas Suchen waren diese dann gefunden, zuerst hatte Stefan einen Aussteiger und einen Nachläufer, dann kurz danach bei mir einen Biss!

Der Drill war keine große Sache, die Fische standen nicht weit draußen, sondern relativ dicht unter Land, auf ca. 40m vom Spülsaum.

Kaum hatte ich meine Mefo an Land versorgt, da hatte Stefan ebenfalls einen neuen Drill, ich räumte noch zusammen, da stieg er mit einer noch besseren Forelle aus dem Wasser, so durfte der Tag doch gern beginnen…

So kamen die beiden Fische fast zeitgleich im Kescher zum Liegen.

Meiner biss auf einen pink-weissen Loki, bei Stefan war es ein grün-silber-gelber 15g Thor der die Mefo überlistet hatte. Beide Fische im feinsten Silberkleid mit losen Schuppen, besser geht nicht.

Benni war ein ganzes Stück weit weiter links unterwegs, dort hatte er einen gut sichtbaren, großen Nachläufer, der im Abschluss jedoch leider nicht biss…

Danach war erst einmal für ca. 2 Stunden komplett Ruhe im Wasser, es war leider keine weitere Aktivität fest zu stellen.

Zeit genug um ein paar Dinge der neuen DEGA – JENZI – Watjacke 2.0 in ihrem Element zu testen, auf dem Papier werden bekanntlich keine Fische gefangen.

Einfacher Test des Obermaterials der Jacke auf Dichtheit

Die größte Sorge eines Watanglers ist eine nicht ausreichende Dichtheit des atmungsaktiven Obermaterials einer Watjacke gegenüber Wellen und starkem Regen.

Genau diesen Punkt habe ich eingehend geprüft…und das Material hat diesen Test mit Bravour bestanden.

Diesen “Ellenbogentest” (Dauer ca. 7-10 Min.) habe ich in den zurückliegenden Jahren bei allen Watjacken- Modellen durchgeführt, nicht alle Fabrikate haben diesen auch nur annähernd so nachhaltig bestanden wie die DEGA / JENZI – Watjacke 2.0. Sicher gibt es in Prüflaboren ganz andere Tests mit ganz tollen technischen Werten im Resultat, mir ist es jedoch lediglich wichtig das eine Watjacke an der Ostsee IM Wasser tatsächlich dicht ist.

Fazit: Die WATJACKE ist dicht. 😉

Es hatten ja schon einige “Spezialisten” im Vorfeld die Werksangabe von einer 5m Wassersäule als “zu niedrig” befunden, in der Praxis sieht dies aber nun einmal ganz anders aus, meine Kleidung unter der Watjacke blieb trocken.

Kein Regen der Welt ist in der Lage mehr Durchlässigkeit an Stoffen zu verursachen als ein komplettes Untertauen. Dem nächsten Regenschauer sehe ich an der Küste also mit der allergrößten Gelassenheit entgegen.

Die Taschen haben sich ebenfalls bewährt, ich konnte mit Leichtigkeit mein gesamtes Tackle und Utensilien in der Jacke unterbringen, in der Rückentasche fanden dann auch noch eine Flasche Cola und 2 belegte Brötchen Platz, der D-Ring am Rücken trug den Kescher sicher. Eine zusätzliche Umhängetasche, Chestpack oder Rucksack, ist im Grunde nur unnötig bzw. hinderlich.

Noch ein paar Sätze zum Tragekomfort:

Man kann nur vergleichen was man selbst kennt, Hörensagen bringt einen nicht weiter, zudem sind die persönlichen Empfindungen jedes Anglers sehr unterschiedlich.

Im Vergleich zu meiner alten Watjacke ist die DEGA- Watjacke etwas dicker vom Volumen der Stofflagen her, und auch was das Wärmeempfinden angeht. Heute waren es 2 Grad Plus am Wasser, mir war nicht kalt, Benni hat in seiner Watjacke (Fabrikat egal) gefroren, wie er mir mitteilte. Stefan hat die gleiche Watjacke wie Benni, ihm war nicht kalt…

Ich freue mich also auch darüber das die DEGA-Watjacke etwas wärmer hält als meine Alte – mit der ich aber auch immer zufrieden war.

Welle war heute groß keine da, aber was hätten diese auch ausrichten können, wenn die Watjacke (wie oben zu sehen) selbst komplett untergetaucht kein Wasser durchlässt?

Anglerisch ging heute dann leider nichts mehr, Benni hatte gegen Ende noch einen Nachläufer, das wars. So haben wir gegen 13.00 Uhr abgebrochen, der Zweck des Tages war erfüllt.

Abschließend noch eine Wurfstudie der DEGA-Lars Hansen Seatrout II, auch da gibt es ja Leute die bezweifeln das diese Rute eine sehr schöne semi-parabolische Aktion in Wurf & Drill entwickelt…

Die Aufnahmen oben wurden mit einem nur 18g leichten Köder gemacht. Praxis und Vermutungen auf Facebook ist/sind halt doch ein Unterschied…

Noch ne Runde quatschen und ab zum Auto…

TL