DEGA / JENZI Watjacke 2.0 / Unboxing

Ein Produkt selbst in Händen zu halten, anzuprobieren, und einen eigenen Eindruck vom Look & Feel zu sammeln, ist etwas völlig anderes als nur Bilder im Internet zu betrachten.

Daher hier für Euch ein ausführliches “Unboxing” der noch ganz neuen DEGA Watjacke bis ins Detail.

Mein persönliches Exemplar ist Donnerstag letzter Woche bei mir eingetroffen, dies war der Zeitpunk zu dem JENZI das Endkundenprodukt auf Vorbestellung (im Frühherbst) auch an die ersten Händler ausgeliefert hat.

Bisher kannte ich nur einen Prototyp der Watjacke, nun konnte ich mir endlich ein Bild vom tatsächlichen Endprodukt machen. Ausgepackt habe ich das Paket erst heute morgen, bisher war ich leider noch nicht dazu gekommen.

Vorab aber mal gleich eine großes Dankeschön an Philip Jensen, der im Vorfeld bei einigen erfahrenen Küstenanglern um Anregungen zur geplanten Watjacke gebeten hatte und tatsächlich eigentlich sämtliche relevanten Vorschläge zu diversen Funktionsdetails in die Praxis übernommen hat.

Alle die an diesem Projekt mitwirken durften, finden ihre Anmerkungen & Anregungen sehr schön und funktionell realisiert & umgesetzt wieder.

Doch nun zur Watjacke selbst:

Mit der Funktion ist auch der Tragekomfort bei einem Bekleidungsstück von ausschlaggebender Wichtigkeit, dies gilt selbstverständlich auch für die vielen unterschiedlichen Bedingungen & Witterungen zu denen eine Watjacke an der Küste getragen und zufriedenstellend funktionieren muss.

JENZI hat diesbezüglich tatsächlich einen allerbesten Ruf unter den Küstenanglern zu verlieren, denn wer die Watjhose aus gleichem Hause kennt weiß, das diese in genau diesen Punkten in einer qualitativen Region angesiedelt ist, wo die “Luft” für viele alternative Anbieter deutlich zu dünn geworden ist.

Dies gilt für die hervorragende Funktionalität und auch langfristig gute Verarbeitung ebenso, wie für den bisher fast unerreichten Komfort den diese Wathose im Neoprenbereich bietet, auch / oder gerade gegenüber den in der Regel deutlich teureren Produkten der Mitbewerber.

Bisher ein paarmal in der Hand gehalten – kann man derzeit zu den oben angesprochenen Punkten natürlich noch nicht viel sagen, aber bei der Anprobe war die Jacke sehr angenehm zu tragen und fühlte sich nicht sonderlich “störrig” an, so wie man es von einer neuen Watjacke her sonst etwas kennt. Um es etwas umgangssprachlich zu formulieren – vom Gefühl her kann ich sagen – ist der Stoff plus leichter Fütterung weder zu dick, noch zu dünn.

Material: Atmungsaktiv und trotzdem wasserdicht…?

Eine Watjacke muss länger anhaltenden, durchaus stärkeren Regen in Verbindung mit starken Winden an der Küste trotzen können, genau das kann sie, dies wurde hinreichend von verschiedenen Personen getestet.

Darüber hinaus hatte ich Philip empfohlen den Ellenbogenbereich der Jacke über einen Zeitraum von mindestens 30 Min. komplett unter Wasser auf Dichtigkeit prüfen zu lassen. Auch diesen eigentlich simplen Test hat die Jacke mit Bravour bestanden, tatsächlich hielt die Jacke in diesem Bereich über mehrere Stunden hinweg dicht. Ich kann dazu sagen, das ich in der Vergangenheit schon nagelneue Watjacken (verschiedener Hersteller) erlebt habe die diesen einfachen Test keine 10 Minuten schafften ohne dabei den darunter getragenen Pullover zu befeuchten.

Es gibt Hersteller die geben geradezu “phantastische” Werte für die Stoffe ihrer Produkte als Labor-Testwert an, nicht selten ist dabei von einem Wassersäulendruck von bis zu 20m die Rede – in der Praxis sieht dies jedoch manchmal etwas anders aus. Wäre dem tatsächlich so, könnte die Watjacke tatsächlich kaum noch atmungsaktiv sein…

JENZI gibt hierzu lediglich einen Wert von 5000 (5m) an, was realistisch und in der Praxis eigentlich nie erforderlich ist.

Nun aber zu den Funktionen & Features:

Die Jacke ist innen mit einem seidenartigen, recht dünnen Futter versehen, das so gut wie gar nicht aufträgt.

Innen befindet sich über der linken Brust – aus dem gleichen Matrial aus dem auch das Innenfutter besteht, eine mit Klett verschließbare, geräumige Brusttasche für Handy und/oder Papiere, Geldbörse.

An der Vorderfront befinden sich über der Brust zwei sehr großzügig dimensionierte Brusttaschen, die ebenfalls eine Klappe mit Klettverschluss besitzen.

Diese sollten mit einer Breite von 18 cm und gewaltigen 28cm Höhe also mehr als ausreichend für selbst riesige Köderboxen sein.

Hinter diesen beiden großen Brusttaschen verbergen sich 2 weitere Einschub-Taschen, in denen man z.B. bei kalten Temperaturen auch einmal die Hände etwas aufwärmen kann. Diese sind praktischer Weise mit Fleece gefüttert!

Zudem besitzt die Watjacke hinter der rechten Brusttasche noch eine zusätzliche Innentasche die von außen mit einem Reißverschluss verschlossen werden kann.

Innen, nahe dem mittig verlaufenden Reißverschluss auf der Vorderseite, befindet sich ein fast versteckter Spiralzug aus Kunststoff mit einem Karabinerhaken, an dem ein Tool griffbereit befestigt werden kann. Dieses Spiralkabel ist ca. 30cm ausziehbar.

Wieder los gelassen zieht sich die Spirale langsam wieder in ihre ursprüngliche Position zurück, sehr praktisch!

Unten am Bund der Jacke befinden sich die üblichen Seilzüge um die Hüftweite einstellen zu können.

Nun zur Rückseite der Watjacke:

Die Rückseite der Watjacke ist ehr einfach aber funktionell gestaltet, unter der Kapuze (die an drei Stellen über Innengummis verstellbar ist) befindet sich ein D-Ring um auf dem Rücken einen Kescher befestigen zu können.

Ein weiteres Highlight bildet die große Rückentasche, diese ist ansehnliche 35x27cm groß und sollte eigentlich jede Zusatztasche, Chestpack oder Rucksack beim Watangeln überflüssig werden lassen.

Damit wären die Features der Watjacke ausführlich beschrieben.

In den nächsten Tagen wird sie bei mir ihre “Feuerprobe” an der Küste bestehen müssen, aber da bin ich jetzt schon sehr zuversichtlich.

Auf mich macht die Jacke einen sehr wertigen Eindruck, trägt sich sehr “luftig” ist nicht zu dick und keinesfalls zu steif.

Ich freue mich schon auf deren ersten Küsteneinsatz!

TL!